Corona-Hilfe-Cleanups in Kenia

Wir helfen Menschen in Kenia, die durch die Coronakrise in finanzielle Not geraten sind. Die Hilfsgelder werden nicht verschenkt, sondern als Aufwandsentschädigung für das Einsammeln von Müll aus Gewässern gezahlt. Wir verbinden mit dem Projekt Armutsbekämpfung und Umweltschutz.

Worum geht es in dem Projekt?

Durch die Coronakrise steigt weltweit Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger. Die Menschen, die in armen Verhältnissen leben und nur durch Gelegenheitsjobs Geld verdienen sind häufig besonders stark von den wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie betroffen.
In Kenia leben viele Menschen in Armut. Die folgenden der Coronakrise gefährden die Existenzen der armen Bevölkerungsschicht. Bereits vor der Coronakrise haben wir Cleanups in Kenia durchgeführt und uns bei den freiwilligen Helfern aus armen Verhältnissen mit einer warmen Mahlzeit bedankt. Durch die Coronakrise nimmt die Armut in Kenia weiter zu. Wir möchten darum unsere Aktivitäten in Kenia ausbauen. Über einen Zeitraum von zunächst drei Monaten möchten wir 60 Cleanups durchführen. Dazu arbeiten wir mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen, die auf Hilfe angewiesen sind. Als Aufwandsentschädigung für die Hilfe beim Cleanup zahlen wir einen fairen Tageslohn. Damit leisten wir einen Beitrag zur Armutsbekämpfung bei gleichzeitiger Reduzierung der Umweltverschmutzung. Die Cleanups werden selbstverständlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen und notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie durchgeführt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel des Projektes ist es Menschen in Kenia durch die schwere Zeit der Koronakrise zu helfen und gleichzeitig unseren Vereinszweck - die Reduzierung der Vermüllung von Gewässern - umzusetzen. Empfänger von finanzieller Hilfe werden ca 7 Jugendliche und junge Erwachsene sein, die in Armut leben und durch die Coronakrise in zusätzliche Schwierigkeiten geraten sind.
Die Auswahl der Hilfe-Empfänger wird von einem Projektkoordinator vor Ort getroffen, welcher bereits in der Vergangenheit erfolgreich Aktionen für Sana Mare organisiert und durchgeführt hat. Um sicherzustellen, dass die Mittel planmäßig verwendet werden und bei den Bedürftigen ankommen, wird die Arbeit von einer finanziell nicht an dem Projekt beteiligten Person kontrolliert.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Ökonomische und ökologische Probleme sind oft eng miteinander verbunden. Eine nachhaltige Problemlösung kann daher nur erzielt werden, wenn Umweltschutz und Verdienstmöglichkeiten Hand in Hand gehen. Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise treffen Menschen in Armut am stärksten. Jetzt ist die Zeit für Solidarität mit den armen Menschen in Afrika gekommen. Dies ist eine große Chance, finanzielle Unterstützung mit aktivem Umweltschutz zu verbinden. Durch die Unterstützung des Projekts profitieren Menschen in Not ebenso wie die Natur.

Was passiert mit dem Geld?

Ein Cleanup mit sieben Teilnehmern kostet etwa 9.000 Kenia Schilling. Das entspricht umgerechnet etwa 80€. Mit dem Geld werden Transport- und Anfahrtskosten, Schutzmasken und Desinfektionsmittel, Handschuhe, Müllsäcke, Müllentsorgungsgebühren, Versicherungen und ein fairer Tageslohn bezahlt.Wenn wir weniger als das Ziel von 4.800€ erhalten, reduzieren wir die Anzahl der Aufräumarbeiten oder die Anzahl der Personen im Team. Erhalten wir mehr, werden wir die Anzahl erhöhen.

 

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